Fritzbox Sicherheitsleck

Ja, diesmal hat es die Fritzboxen getroffen. So ziemlich alle Modelle, ausgenommen ist nur die 2170 oder noch älter.

Und ja, das Problem ist so groß, das ein sofortiges Handeln wirklich wichtig ist! Den Ärger, den man sich sonst einhandeln kann, möchte ich nicht ausbaden.

Allerdings ist der Umgang der Firma AVM mit diesem Problem äußerst offensiv und hilfsbereit - ganz anders als die üblichen Vertuschungsaktionen der anderen großen Routerhersteller. Oder haben Sie mitbekommen, das auch einige Speedport-Modelle der Telekom betroffen waren?

Egal wie, das Problem ist so groß und so akut, das man alle Besitzer einer Fritzbox nur auffordern kann, sofort ein Firmware-Update durchzuführen. Nein, das geht nicht automatisch, ist aber trotzdem ganz einfach.

Die Fritzboxen der Kunden, die ich betreue, sind natürlich längst aktualisiert und gelten wieder als sicher. Auf ihre privaten Router habe ich aber keinen Zugriff. Deshalb überprüfen Sie bitte auch dort, ob es eine aktuellere Firmware gibt:

http://www.avm.de/de/Sicherheit/hinweis.html

Da auch andere Routerhersteller böse Sicherheitslecks hinterlassen, ihre Kunden darüber aber nicht aufklären sondern nur still und heimlich ein Firmwareupdate bereitstellen, empfehle ich, auch diese anderen Router zu aktualisieren. Wie das geht, ist aber bei jedem Router-Hersteller anders. Meist muss man auf der Supportseite des Herstellers die Firmware für sein Routermodul suchern und mit der installierten Firmware vergleichen.

Also kein Vergleich mit den AVM-Produkten.